Positives Denken, ehrlich und achtsam angewandt…

…kann eine große Hilfe sein!

Was ist Positives Denken?

 

Reicht es aus, alles durch eine rosarote Brille zu sehen? Ist Positives Denken die Verneinung von Katastrophen, Unglück, Krankheit und Tod? Ist positiv denken der Versuch, alles Schlechte zu leugnen? Nein!

Es ist eine Lebenseinstellung und gleichzeitig auch eine Technik, bei der es darum geht, achtsam zu sein und generell die Welt aus einem bestimmten Blickwinkel zu betrachten. Dieser Blickwinkel wird in der Psychologie oft als lösungs- und ressourcenorientiert beschrieben.

Positiv Denken ist mehr als einfach nur alles rosarot und heiter zu sehen. Aber es kann Ihnen helfen, die richtige Einstellung zu finden um im Alltag mit allem was kommt ruhig und gelassen umzugehen.
Positives Denken ist eng verknüpft mit dem Prinzip der Achtsamkeit. Es geht dabei darum, im Hier und Jetzt zu sein und sich weder mit Erfahrungen, Erlebnissen und Ängsten aus der Vergangenheit zu beschäftigen, noch sich mit Ängsten, düsteren Gedanken und Befürchtungen über die Zukunft die Zeit zu stehlen. Wer positiv denkt und Achtsamkeit übt, der ist mit seinen Gedanken im Hier und Jetzt und bewertet allein die gegenwärtige Situation, objektiv und unvoreingenommen.

Viele Menschen wenden Positives Denken intuitiv an, ohne sich dessen bewusst zu sein. Aber auch, wenn Sie es noch nicht anwenden – Positives Denken ist erlernbar!

Auf diesen Seiten finden Sie Anleitungen, Anregungen und Hilfestellungen, Videos und bald noch vieles mehr.

NEU: Bewusstes, positives Denken erobert die Wissenschaft

Glück besteht nicht einfach nur in der Abwesenheit von Unglück – Bewusstes, positives Denken erobert die Wissenschaft

 

Der buddhistische Mönch Matthieu Ricard (2007) berichtet in seinem Buch „Glück“, dass „ eine anhand von Psychological Abstracts vorgenommene Analyse der seit 1887 von Psychologen veröffentlichten Bücher und Artikel in Fachzeitschriften hat 136 728 Titel ermittelt, die auf Wut, Angstzustände und Depressionen Bezug nahmen, hingegen nur 9510 Titel, die sich auf Freude, Zufriedenheit oder Glück bezogen!“

Im letzten Jahrzehnt wurde jedoch immer mehr Fokus auf die Verstärkung von positiven Emotionen und die Vermehrung glücklicher Momente im Alltag gelegt. Martin Seligman und Kollegen gründeten einen neuen Wissenschaftszweig, den der Positiven Psychologie. Auch in der Therapie wurde nun plötzlich auf achtsames, positives Denken Wert gelegt. Achtsamkeitstraining, Ressourcen- und lösungsorientiertes Arbeiten steht häufig im Mittelpunkt einer solchen Positiven Psychologie.

“Wir werden immer wieder auf den buddhistischen Appell stoßen, dass es nicht nur um den kritischen Umgang mit unheilsamen Geisteszuständen geht, sondern ebenso intensiv auch um die aktive Erzeugung von heilsamen Geisteszuständen.” - Matthias Ennebach aus “Buddhistische Psychotherapie” (2011)

 

Vortrag von Dr. Michael Spitzbart in Landsberg

Auf den Seiten des ‘Kreisboten’ ist dieser Tage wieder interessantes zum Thema Positives Denken zu lesen. Ulrike Osman berichtet in ihrem Artikel vom IdW-Frühjahrsempfang (Informationskreis der Wirtschaft) in Landsberg über den Vortrag von Dr. Michael Spitzbart zum Thema der Erhaltung der körperlichen und seelischen Gesundheit.

Dr. Spitzbart ist Arzt und Sachbuchautor, von ihm stammt unter anderem das Buch “Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten” (zusammen mit Thorsten Havener), welches sicherlich einigen geläufig sein wird. Nicht so geläufig ist vielleicht sein Buch “Leben Sie Ihr Glück!” in dem der Autor auch auf einige Punkte eingeht über die er auf dem Frühjahrsempfang in Landsberg referierte. Auch in “Fit Forever – 3 Säulen für Ihre Leistungsfähigkeit” geht der Autor auf diese Themen ein.

Zur Krankheitsprävention und Erhaltung der Leistungsfähigkeit baut Dr. Spitzbart auf drei wichtige Aspekte im Leben:

Bewegung

und

Ernährung

und

Denken

 

Bewegung: Durch regelmäßigen Sport kann man sein Gewicht im Griff halten, seine Körperfunktionen, und wird damit weniger anfällig für gewichtsbedingte Krankheiten, wie z. B. Diabetes oder Bluthochdruck.

Ernährung: Gesunde Ernährung kann einen gesunden Ausgleich der Hormone schaffen, man fühlt sich vitaler.

Positives Denken: Und an dieser Stelle möchten wir Ulrike Osmann’s Artikel im Kreisboten zitieren:

” [...] Und schließlich beeinflusst positives Denken ganz entscheidend das eigene Leben, die Gesundheit und auch die Persönlichkeit. „Suchen Sie ganz bewusst das Schöne“, riet Spitzbart. „Achten Sie auf Ihren inneren Dialog.“ Konkret heißt das: nicht im Negativen schwelgen, sondern in Gedanken glückliche Momente erneut durchleben, positive Visionen entwickeln, das Hier und Jetzt genießen. [...] “

In diesem Sinne legen wir Ihnen die Bücher von Dr. Michael Spitzbart ans Herz.

Einen wunderschönen ersten Mai, wünscht Mentaltraining-Beckers!

Quellen:

http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/landsberg-kreis/1/1/auf-leisen-sohlen-1335260992/

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Spitzbart

Bücher von Dr. Michael Spitzbart:

Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten (mit Thorsten Havener)

Fit Forever – 3 Säulen der Leistungsfähigkeit

Leben Sie ihr Glück!

Positives Denken im Sport

Dass Mentaltraining und Positives Denken auch im Sport angewandt wird, wissen die Wenigsten. Das mentale Training hat dort sogar seinen Ursprung. Frank Beckers, Psychologe, Autor und Verleger von Mentaltraining-Beckers hat zum Thema Mentaltraining im Sport seine Diplomarbeit verfasst und sich eingehend mit dem Thema beschäftigt. Und vor kurzem sind wir auf ein Fundstück im Internet gestoßen, welches wir Ihnen nicht vorenthalten wollen;

Auch Diplom-Psychologe Carsten Schiel beschäftigt sich mit dem mentalen Training und dem positiven Denken im Sport. Er kümmert sich um die sportpsychologische Betreuung unserer Tischtennis-Nationalspieler. Auf www.mytischtennis.de ist ein interessantes Interview mit ihm zu lesen, das wir hier in Auszügen vorstellen möchten.

 

Auf die Frage, wie man sich am Besten auf ein Spiel vorbereitet, sagt Schiel:

“Also, zunächst einmal ist Nervosität etwas Gutes. Sie schärft zum einen meine Wahrnehmungsfähigkeit und zum anderen brauche ich auch eine gewisse Anspannung, um Höchstleistungen zu bringen. Wenn ich merke, dass ich nervös werde, muss ich mir also bewusst machen, dass das gut für mich ist, dass ich das brauche. Man sollte bewusst positiv denken und versuchen, das Spiel als etwas Schönes zu empfinden. [...]“

 

Weiter heißt es von Schiel auf die Frage, was man machen soll, wenn das Spiel dabei ist sich zu drehen:

“Eine hohe Führung zu verlieren, erweckt den Eindruck, dass Sie mentale Schwächen haben. Das macht Ihnen Angst. Auch hier ist positives Denken angesagt. Machen Sie sich klar, dass Sie so weit gekommen sind und den Sack eigentlich nur noch zumachen müssen. Man kann nicht gewinnen, wenn man sich neun oder zehn Punkte erspielt hat. Also eigentlich ändert sich auch in dieser Phase nichts am Spiel: Sie müssen weiter Punkte machen.”

 

Wie im Sport kann Positives Denken Anwendung in vielen Bereichen unseres Lebens finden. Nein, es wird sogar unser ganzes Leben ein wenig freundlicher gestalten. Und wenn Sie Sportler sind, können Sie vielleicht Ihre Leistungsfähigkeit dadurch steigern.

Wir wünschen Allen viel Erfolg dabei!

 

Quelle:

http://www.mytischtennis.de/public/panorama/2447/mentaltipps-vom-experten-das-spiel-mit-dem-koepfchen